Die Geschichte der Signauer Kirche

 

Die erste Kirche stand bereits in romanischer Zeit (13./14. Jahrhundert) am selben Ort wie die heutige, davon ist aber nur noch der Turmsockel erhalten. Aus der vorreformatorischen Zeit stammen auch die 3 Glocken, welche vor der Kirche stehen. Auf einer Glocke kann man entziffern: "Herr Schulthess Willhelm von Diessbach, Ritter zu Bern und Herr zu Signau - anno 1500 Jahr", auf einer anderen "Ave Maria, gratia plena anno domini 1513". Maria war vor der Reformation die Schutzpatronin der Kirche Signau.

Im 16./17. Jahrhundert erfuhr die Kirche eine gotische "Ueberhöhung" des Schiffes. Die heutige Form der Kirche geht mehrheitlich auf den Umbau von 1850 zurück. 1937/38 wurde die Kirche erneut renoviert, wobei auch die neuen Chorfenster und die neue Kanzel sowie der Abendmahltisch erneuert wurden.

Die Glas-Fenster wurden von Robert Schär in den Jahren 1932/33 entworfen. Das erste Fenster stellt den Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies dar. Das zweite Fenster zeigt Jesus im Garten Gethsemane mit dem Kelch des Leidens und dann am Kreuz, beweint von Maria und Johannes. Das dritte Fenster zeigt die Auferstehung; die Kriegsknechte schlafen am offenen Grab. Das vierte Fenster veranschaulicht die Ausgiessung des Heiligen Geistes an Pfingsten, symbolisiert durch die Flammen auf den Köpfen der Jünger.

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Reformierte Kirchgemeinde Signau

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